Prämedikation

Das Vorbereitungsgespräch („Prämedikationsgespräch") dient der Ermittlung des individuellen Narkoserisikos eines Patienten vor einem Eingriff und der Festlegung des geeigneten Narkoseverfahrens. Neben dieser Risikoeinschätzung ist auch eine Aufklärung über das individuelle Narkoserisiko Inhalt dieses Gesprächs.

Damit wir Ihr persönliches Risikoprofil genau einschätzen und das Gespräch und der folgende Eingriff ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt werden können, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:

  • Bitte füllen Sie den Narkose-Fragebogen, den Sie nach Ihrer Aufnahme im Krankenhaus, im     Ambulanzbereich oder vor der Prämedikationssprechstunde erhalten, gewissenhaft und vollständig aus.
  • Bitte bringen Sie eine vollständige Liste aller Medikamente, die Sie in den letzten 14 Tagen vor dem Gespräch regelmäßig oder unregelmäßig eingenommen haben, zum Prämedikationsgespräch mit.
  • Bitte nehmen Sie ebenfalls Arztbriefe oder medizinische Unterlagen, die sie von Ihrem Hausarzt oder Ihrem einweisenden Arzt erhalten, oder die sich in Ihrem Besitz befinden („Krankengeschichte"), zu diesem Gespräch mit.

 

 

Hinweise für einweisende Kollegen

Für einen reibungslosen und zügigen Ablauf des Prämedikationsgesprächs, vor allem bei ambulanten Patienten, sind wir auf Ihre Zusammenarbeit angewiesen. Über die folgende Untersuchungen und Vorbefunde würden wir uns freuen:

 

  • Labor (kl. Blutbild, Gerinnung, Elektrolyte), nicht älter als 4 Wochen
  • 12-Kanal-EKG bei Patienten älter als 40 Jahre, nicht älter als 3 Monate, gerne in Kopie oder zur Rückgabe
  • Röntgen-Thorax (a.p.) bei Patienten älter als 60 Jahre, nicht älter als 6 Monate, gerne auch als schriftlichen Befund
  • für eine individuelle Risikostratifizierung relevante Arztbriefe und Vorbefunde, gerne in Kopie zum Verleib in unseren Akten

 

Für Ihre kollegiale Kooperation danken wir bereits im Voraus.

 

Hinweise für ambulante Patienten

Einige Eingriffe werden an unserer Klinik ambulant durchgeführt, Sie können am gleichen Tag nach dem Eingriff unser Krankenhaus wieder verlassen. Allerdings sind folgende Bedingungen Voraussetzung, damit ein Eingriff ambulant durchgeführt werden kann:

 

  • Nach Einschätzung Ihres individuellen Risikoprofils muss ein ambulanter Eingriff aus medizinischer Sicht vertretbar sein.
  • Da Sie 24 Stunden nach einer Narkose nicht am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, sollte ein direkter Transport nach Hause organisiert werden.
  • Sie sollten sich in der ersten Nacht nach einem ambulanten Eingriff in direkter Obhut einer Vertrauensperson befinden, die Sie im Notfall in das nächstgelegene Krankenhaus fahren oder einen entsprechenden Transport organisieren kann.

 

Diese Hinweise erhalten Sie von uns auch in ausführlicherer, schriftlicher Form während Ihres Vorbereitungsgesprächs.

 

 

Öffnungszeiten Prämedikationsambulanz

Die Prämedikationsambulanz ist zu den folgenden Zeiten mit einem Narkosearzt und einer Arzthelferin besetzt:

 

Montag 14.00 - 15.30 Uhr

Dienstag 8.30 - 12.30 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr

Mittwoch 9.00 - 11.30 Uhr

Donnerstag 9.00 - 11.30 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr

Freitag 11.00 - 12.30 und 14.00 - 15.30 Uhr

 

Telefonisch sind wir zu diesen Zeiten unter der Nummer 09861 707570 zu erreichen.

 

Die Prämedikationsambulanz befindet sich angegliedert an die chirurgischen Ambulanzen im Untergeschoss des Krankenhauses. Folgen Sie der blauen Wegmarkierung, die neben dem Haupteingang beginnt, in den Ambulanzbereich.