
Die Versorgung der Patienten mit radiologischen Dienstleistungen erfolgt an den Standorten Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber mit insgesamt 468 Betten.
Ärztliche Leitung: Dr. med. M. Piehler, Facharzt für Radiologie
Leitende medizinisch technische Radiologieassistentin in Dinkelsbühl: Fr. Eck
Leitende medizinisch technische Radiologieassistent in Rothenburg: Hr. Rimbach
Dr. Piehler ist in den Röntgenabteilungen von Dinkelsbühl und Rothenburg tätig und wird dort von
insgesamt 12 MTRA´s und speziell im Röntgen qualifizierten Arzthelferinnnen unterstützt.
Die Röntgenabteilungen versorgen zentral alle klinischen Abteilungen des Verbundklinikums.
Die modernen Röntgenanlagen sind mit Flächendosismessgeräten zur exakten Bestimmung der verabreichten Strahlendosis ausgerüstet.
Neben konventionellen Röntgenaufnahmen des gesamten Skeletts, der Lunge und des Bauchraumes werden an unseren digitalen Durchleuchtungsgeräten auch gastroenterologische Untersuchungen des Dünn- und Dickdarms, des Magens und der Speiseröhre durchgeführt.
Bei Patienten, die nicht transportfähig sind (speziell auf der Intensivstation) haben wir die Möglichkeit, diese mit Hilfe eines fahrbaren Röntgengerätes direkt vor Ort im Krankenzimmer zu röntgen, sodass jede
unnötige Belastung durch den Transport des schwerstkranken Patienten vermieden wird.
In beiden Kliniken werden CT-Untersuchungen, Angiografien, Phlebografien und Angioplastien (Aufdehnung von Gefäßverengungen) sowie erforderlichenfalls auch Stentimplantationen (Einbringung
von Gefäßprothesen zur Offenhaltung des Gefäßes) durchgeführt.
Die Patienten aus Feuchtwangen, welche Schnittbild- und angiografische Untersuchungen benötigen, werden in die jeweilig zuständige Klinik des Verbundes transportiert.
An unseren Computertomografie-Anlagen mit Spiral-Computertomografen werden sowohl neuroradio-logische Untersuchungen im Schädel- und Wirbelsäulenbereich durchgeführt als auch Kontrastmittel-untersuchungen u. a. des Brustkorbs- und Bauchraumes. Bei unfallchirurgischen Fragestellungen werden Längsschnittrekonstruktionen der Wirbelsäule und der Gelenke in 2 D- und 3 D- Technik erstellt und bei Verdacht auf Osteoporose wird die sog. Osteodensitometrie zur quantitativen Knochendichtebestimmung herangezogen.
Bei unklaren Tumoren des Brust- und Bauchraumes und des Beckens können in örtlicher Betäubung diagnostische Punktionen der verdächtigen Prozesse durchgeführt werden. Das gewonnene Gewebsmaterial kann dann einer feingeweblichen Untersuchung zur endgültigen Diagnosestellung zugeleitet werden.
Die ebenfalls durchgeführten CT-gesteuerten Drainagen dienen in örtlicher Betäubung der Behandlung von
Abszessen oder Blutergüssen zur Vermeidung eines operativen Eingriffes.
Nach entsprechender neurologischer Voruntersuchung können CT-gesteuert auch Facettenblockaden bzw. periradikuläre Therapiemaßnahmen durchgeführt werden (Schmerzbehandlung der kleinen Wirbelgelenke
und Nervenwurzeln).
In Planung befindet sich die Radiofrequenzablation (Elektrokoagulation) z.B. Leber-, Nieren- und Lungenmetastasen bzw. -tumoren oder von Knochenherden (Osteoidosteomen).
Telemedizinisch bzw. -radiologisch besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Klinikum Nürnberg-Süd.
Die bei uns erstellten Schnittbilder können binnen kürzester Zeit mit modernster Datenübermittlungstechnik in dieses Zentrum verschickt werden. Dadurch können neuroradiologische und neurochirurgische Problemfälle frühzeitig und rund um die Uhr diagnostiziert und behandelt werden, z.B. Versorgung von Hirnblutungen, schweren Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen.