Innere Medizin

Dr. med. Peter Schöniger

Die Internistische Abteilung am Krankenhaus Dinkelsbühl steht unter der Leitung von Herrn Chefarzt Dr. med. Peter Schöniger.

Versorgt werden jährlich etwa 2.900 Patienten, wobei der Inneren Abteilung durch einen Erweiterungsbau im Jahr 2001 etwa 60 Betten zur Verfügung stehen.

Behandelt werden Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin einschließlich Infektionskrankheiten.
Ambulante, prä- und poststationäre Behandlungen werden, wenn möglich, vorgenommen.

Auf der Intensivstation werden Internistische Notfallpatienten gemeinsam mit den Anästhesisten betreut. Es sind vor allem Patienten mit akutem Herzinfarkt, akuten Gefäßverschlüssen wie Thrombosen oder Embolien, bei denen moderne Methoden der Gerinnselauflösung zur Anwendung kommen. Behandelt werden weiterhin akute Stoffwechselentgleisung mit diabetischem Koma, Vergiftungen und besonders Blutungen aus dem Magen-Darmbereich. Aufgrund einer modern ausgerüsteten Endoskopieabbteilung die tags und auch nachts einsatzbereit ist, können jederzeit endoskopische Blutstillungsverfahren zum Einsatz gebracht werden. Ergibt sich die Notwendigkeit einer chirurgischen Intervention ist bei guter Zusammenarbeit den chirurgischen Kollegen dies ohne Zeitverzögerung jederzeit gewährleistet.

Durch übergreifende Untersuchungen auch im Konsil mit anderen Ärzten wird eine rasche und umfangreiche Diagnostik gewährleistet. Ein großer Fortschritt war dabei die Errichtung einer Computertomographie.

Die Befundung der Aufnahmen erfolgt durch unseren Radiologen Herrn Dr. Piehler sowie den Ärzten der Radiologischen Abteilung im Klinikum Nürnberg Süd, wobei die Aufnahme dorthin über ISDN-Leitungen überspielt werden. Bei Schlaganfallpatienten kann somit auch umgehend eine Verlegung in die Stroke-Unit oder die evtl. Durchführung einer gerinnselauflösenden Therapie geklärt werden.

Die Internistische Funktionsabteilung wird kontinuierlich modern ausgebaut. So können alle Blutgefäße mit Ultraschall und Farbdoppler untersucht werden. Frühzeitig ist es auch möglich Durchblutungsstörungen im Bereich der hirnversorgenden Halsgefäße zu erfassen und somit eine entsprechende Schlaganfallprophylaxe einzuleiten. Ultraschalluntersuchung des Herzens sind sowohl von der Hautoberfläche wie von der Speiseröhre aus möglich. Schlafbezogene Atemstörungen können durch entsprechende Untersuchungsmethoden erkannt werden und gegebenenfalls eine weiterführende Diagnostik im Schlaflabor eingeleitet werden.
Neben der nicht invasiven Lungenfunktionsdiagnostik besteht die Möglichkeit zur Lungenspiegelung mit evtl. Probenentnahmen aus der Bronchialschleimhaut. Durch die Lungenspiegelung können auch gezielt Schleimhautabsaugungen oder Fremdkörperentfernungen vorgenommen werden.

Auch bei der Bauchdiagnostik steht die Ultraschalluntersuchung an erster Stelle. Durch gezielte Feinnadelpunktionen kann in örtlicher Betäubung Material zur feingeweblichen Untersuchung gewonnen werden. In der Endoskopie stehen hochauflösende Videoendoskope zur Verfügung. Damit können neben der Diagnostik auch therapeutische Verfahren wie Polypenentfernungen, Fremdkörperentfernungen, Blutstillungen und Aufdehnungen von Engstellen vorgenommen werden. Hinzu kommen endoskopische Untersuchungen der abführenden Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. Durch entsprechend Eingriffe können Gallensteine endoskopisch entfernt werden und Engstellen im Bereich der abführenden Gallenwege durch Katheter überbrückt werden.
Seit über zwei Jahrzehnten werden Schrittmacherimplantationen durchgeführt. Derzeit sind es etwa 70 Ein- und Zwei-Kammerimplantationen. Seit kurzer Zeit werden auch bei entsprechenden Herz-Rhythmusstörungen Defibrillatoren implantiert. Der operative Eingriff erfolgt durch die Chirurgen, Vor- und Nachbehandlung sowie die intraoperativen Messungen liegen in Händen der Internisten.

In Zusammenarbeit mit den Diätassistentinnen erfolgt durch die Innere Abteilung im wöchentlichen Abstand eine Diabetes-Schulung.
Für das umfangreiche Aufgabengebiet der Abteilung stehen neben dem Chefarzt 2 Oberärzte und 7 Vollassistenten zur Verfügung. Der Chefarzt ist für 3 Jahre zur Weiterbildung in der Inneren Medizin ermächtigt.