Die Unfallchirurgie ist zum Schwerverletztenverfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen. Für Arbeits- und Freizeitunfälle ist die Notfallambulanz rund um die Uhr geöffnet.
Es werden alle Arten von Verletzungen behandelt, insbesondere an Knochen und Gelenken, Rumpf, Kopf und Wirbelsäule, sowie auch Folgezustände von Verletzungen. Für Knochenbrüche stehen eine Vielzahl von inneren Stabilisierungsmethoden (Osteosynthesen) zur Verfügung, wodurch häufig eine gute Funktion der verletzten Gliedmaße wiederhergestellt werden kann. Bandverletzungen an Gelenken (z. B. Kreuzbandriss können oft mit Schlüssellochoperation (Arthroskopie) angegangen werden.

Die orthopädischen Chirurgie hat Schwerpunkte mit überregionalem Einzugsgebiet im Gelenkersatz großer Gelenke und in der Schulterchirurgie. Alljährlich werden über 400 Endoprothesen an Hüfte, Knie und Schulter eingesetzt. An der Schulter werden vor allem schmerzhafte Erkrankungen des Gleitraumes (Impingementsyndrom), wiederholte Verrenkungen und Risse der Sehnenhaube behandelt.  besonderer Schwerpunkt arthroskopische Eingriffe an Schulter und Kniegelenk angeboten.
Handchirurgische Eingriffe, z. B. beim Tennisellenbogen, Karpaltunnelsyndrom oder der Dupuytrenschen Erkrankung werden meist ambulant durchgeführt. Für die Korrektur von Zehenfehlstellungen stehen verschiedene Methoden zur Verfügung.
Bei Wirbelbrüchen in Zusammenhang mit einer Osteoporose ist eine rasche Schmerzlinderung möglich mittels der  Ballonaufdehnung und Knochenzementauffütterung  des verletzten Wirbels (Kyphoplastie).